(djd). Ob auf Reisen, beim Heimwerken, Fotografieren, Telefonieren oder in der Freizeit: Akkus und Batterien sind aus dem modernen Leben kaum mehr wegzudenken. Die Vielfalt unterschiedlicher Akku- und Batterietypen ist für die Benutzer jedoch oft verwirrend. Lassen sich die mobilen Stromspeicher wieder aufladen oder nicht? Muss auf den sogenannten Memory-Effekt geachtet werden, oder kann das Gerät jederzeit an die Steckdose?
Die
mobile Stromversorgung für kabellose Geräte ist aus dem modernen Alltag nicht
mehr wegzudenken. Foto: djd/AKKUfit
Wieder aufladbar oder nicht?
"Zunächst einmal unterscheidet man Primärsysteme und
Sekundärsysteme", berichtet Frank Saier, Spezialist für Batterien und
Akkus und Geschäftsführer von Akkufit. "Erstere bezeichnet die
Umgangssprache als Batterien oder Einwegbatterien, in aller Regel sind sie nicht
wiederaufladbar. Die Sekundärsysteme hingegen bezeichnet die Alltagssprache als
Akkumulatoren oder kurz Akkus - sie sind wiederaufladbar."
Kabellose Elektrogeräte wie Handys, Notebooks, Navigationsgeräte oder
Elektrowerkzeuge haben in der Regel spezielle, maßgeschneiderte Stromzellen,
die nur für bestimmte Geräteserien des gleichen Herstellers passen. Daneben
gibt es aber auch wiederaufladbare Akkus, deren Form sich nicht von
Einwegbatterien unterscheidet. "Sie können beispielsweise auch in
Taschenlampen oder anderen batteriebetriebenen Geräten eingesetzt werden",
so Saier. Bei den Akkus gebe es, so der Experte, wiederum eine ganze Reihe von
Speichertechniken mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Spezialisten können alten Akkus ein zweites Leben schenken
Der elektrochemische Vorgang beim Laden und Entladen ist im
Prinzip immer gleich. Doch bei Stromverträglichkeit, Temperaturverhalten,
Ladecharakteren und Entladungseigenschaften etwa bei Nichtbenutzung
unterscheiden die Techniken sich stark. Wer sich unsicher ist, welche mobile
Stromversorgung er braucht, ist bei Spezialhändlern für Akkutechnik gut
aufgehoben (Informationen: www.akkufit.de). Dort findet man nicht nur neue
Akkus, sondern kann auch alte aufarbeiten lassen, wenn beispielsweise
Originalersatzteile nicht mehr zu beschaffen oder sehr teuer sind.